Dropsy

DROPSY, der beängstigende LSD-Clown

Dropsy – Der Titel sagt eigentlich schon alles aus. Publisher Devolver Digital, bekannt durch Hotline Miami und Olli Olli, befasst sich nun mit den Urängsten der Menschheit: Clowns.

Dabei ist der Große doch eigentlich ganz niedlich. Statt Menschen mit dem Messer zu massakrieren, rennt Dropsy von Bildschirm zu Bildschirm und umarmt in dem Open-World Adventure jeden der ihm begegnet. Verstörend oder niedlich, ihr entscheidet selbst.

Dropsy

Auch wenn er es nur lieb meint: Die drei Zähne und der Hintern der sich an der Hose abzeichnet, bieten verstörende Bilder.

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Das Spiel erzählt die Geschichte von Dropsy, dessen Welt vor kurzem wortwörtlich in Flammen aufgegangen ist. Nach einem tödlichen Zirkusfeuer wandert dieser heimatlos umher und beginnt das Abenteuer zur Selbstfindung. Auf dem Weg dorthin muss er sich den Schatten seiner Selbst stellen und mit schweren Schicksalen wie dem seines sterbenskranken Vaters fertig werden. Um diesen schweren Weg zu überstehen hilft Dropsy aufopferungsvoll den Leuten in Not und verteilt eine Menge Umarmungen und Liebe. Um das Paket abzurunden kann der soziale Clown zusätzlich mit Tieren reden.

Point-and-Click Adventure trifft Open-World Titel

Mit Dropsy wollen Devolver Digital eine andere Route der Point-and-Click Adventure (selbst als Point-and-Click- Hugventure bezeichnet) Spiele einschlagen und die eingestaubte Formel auffrischen. Statt einem linearen Storystrang soll es dem Spieler jederzeit möglich sein selbst zu bestimmen, wo es Dropsy als nächstes hinführt. Der Trailer zeigt uns eine liebevoll und bunt gestaltete Kulissen, zusammen mit einer Menge Charaktere, wie sein blutverschmierter Hund, der stets an der Seite des liebevollen (UND BEÄNGSTIGENDEN) Clowns ist.

Ok, ich gebe zu, Dropsy wärmt mein von traumatischen Clowns geschwächtes Herz ein klein wenig auf. Der momentan so angesagte Retro Stil zusammen mit dem klassischen Point-and-Click Charme und offener Welt versprechen eine Menge Spaß beim Spielen.

Lasst mich jedoch die erste sein, die die Theorie aufstellt, dass Dropsy in seiner imaginären Welt lebt und in Wahrheit jeden Menschen den er umarmt, umbringt. Ich habe nichts gesagt.

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Ab 10. September kann jeder von uns selbst herausfinden, was es mit dem Clown und der kunterbunten LSD-Welt auf sich hat.

Über dieses Projekt

DEUS EX MANKIND DIVIDED

DEUS EX MANKIND DIVIDED: Köpfchen statt Kugel

2016  ist es soweit. Ein lang ersehnter neuer Teil des futuristischen Actionspiels hält Einzug: Deux Ex Mankind Divided. Während man in den Vorgängern stets die Möglichkeit hatte, das Spiel durchzuspielen ohne eine einzelne Person zu töten und so die Stealth-Spielweise wählte, überträgt Eidos Montreal diese Methode nun auch auf die Boss Kämpfe.

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deuxsex_mankinddivided_xplorerSo wird es euch möglich sein, Boss Kämpfe einzig und allein durch eine geschickte Wortwahl zu gewinnen, ohne ihn zu töten. Ein interessanter Ansatz den man bereits in Spielen wie Mass Effect in der Vergangenheit einsetzte. Das ermöglicht eine starke Diversität in den einzelnen Spielabläufen. Wem das alles zu viel Gelaber beinhaltet, der kann natürlich immer noch die guten alten Stealth-Mechaniken und haufenweise Waffen benutzen und sich als Adam Jensen durch die Gegend ballern.

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Deus Ex Mankind Divided wird bereits hoffnungsvoll erwartet, bisher geleaktes Gameplay-Material und ein atemberaubender Trailer versprechen viel. Wie das alles beim Release aussieht ist eine andere Sache.

sexualisierung der frauen

Die unrealistische Darstellung der Frauenkörper in Videospielen

Die unrealistische Darstellung der Frauenkörper in Videospielen

  • sexualisierung der frauen

 

Die Darstellung der Frauenkörper in Videospielen war schon immer eine Sache für sich. Normalgewichtige bis dicke Frauen mit kleinen Brüsten haben in den meisten Videospielen kein hohes Ansehen. Stattdessen springen oftmals Brüste in Größe Doppel-D den Bildschirm entgegen, die Hotpants so knapp geschnitten dass man im falschen Kamerawinkel auf die Gefahr herausläuft, womöglich alles freizulegen. Dass diese Darstellung eine ungesunde Auswirkung auf die geistige und körperliche Entwicklung vieler junger Videospieler hat, ist damit bereits gesichert.  Was als ungesundes Abbild des angeblichen „Frauenstandards“ beginnt, kann in den schlimmsten Fällen zu Depressionen oder auch Essstörungen wie Anorexia und Bullemie führen.
 

Die unrealistische Darstellung der Frauenkörper in Videospielen

Diese Erkenntnis ist natürlich nichts Neues. Seit meinem sechsten Lebensjahr wurde mir vor Augen geführt, wie eine perfekte und schöne Frau auszusehen haben muss. Angefangen mit diversen Barbie-Modellen, weitergeführt mit Teenie-Filmen bis hin zu Internet-Werbungen die mich fragen, ob ich auch wirklich nicht die neue Diat-Pille probieren möchte, um endlich meine perfekte Bikini-Figur zu erreichen. Die Gesellschaft belastet uns mit so viel potentiellen Druck, dass einige unter diesem zusammenbrechen und sich in, wie bereits erwähnt, in Essstörungen oder andere Erkrankungen stürzen.

Dass dies eine ernstzunehmende Sache ist weiß auch die Hilfsorganisation bulimia.com, die mit ihren Beitrag über die Darstellung weiblicher Videospielcharaktere auf das verschobene Weltbild einer Frau hinweist.

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„Some gaming studios boast their hyper-realistic lighting techniques, touting natural cloud movements as the latest features of their games. And with that kind of attention to detail, it makes us wonder, why can’t they accurately portray the female body?“ – bulimia.com

Mit einer Reihe von gephotoshoppten Aufnahmen verschiedener beliebter Charaktere wollen sie klar machen, wie falsch und künstlich einige Darstellungen der Frauen sind. Die veränderten Bilder beziehen sich hierbei auf den offizielen Durchschnitt amerikanischer Frauen. Die Unterschiede sind schockierend.

Guckt man sich die Charaktere und deren realistische Version an, fällt auf wie stark sich die Darstellungen von der Wirklichkeit abgrenzen. Taillen werden um die Hälfte reduziert, sind teilweise fast genauso schmal wie der Hals. Teile einiger Rippen scheinen komplett zu fehlen. Viele dieser Frauen würden im echten Leben höchstwahrscheinlich einfach in sich zusammenfallen und sterben.

Da wir uns hier im Internet befinden, einem anonymen Ort wo jeder (meist) ohne Konsequenzen seine Meinung kund geben darf, hagelte es natürlich massig Kritik an die Verantwortlichen der ge-photoshoppten Bilder. Interessant hierbei: Der Großteil davon bestand aus einem männlichen Publikum.

So warf man unter den Artikeln den verantwortlichen vor, das genaue Gegenteil zu bewirken. „Also sind sportliche Frauen unrealistisch?“  „Wow, dünne Frauen gibt es also nicht, super Message.“ Kommentare wie diese sind übrigens mal wieder ein super Beweis dafür, dass nicht jedes Kind im Mutterbauch ausreichend Sauerstoff  in das Hirn bekommt. Einer Organisation die sich mit Essstörungen und deren Opfern beschäftigt vorzuwerfen sie würden eine Gruppe von Frauen diskriminieren ist selbst für das Internet lächerlich. Hier geht es ganz klar um die Diversität in den weiblichen Charakteren, nicht um das ausmerzen einer Gruppe, um dann genau dasselbe mit der nächsten zu tun.

Das Argument „Wieso, ich bin doch auch ganz normal aufgewachsen“ zu benutzen ist übrigens gleichermaßen hirnrissig, da jedes Hirn erwiesenermaßen anders funktioniert. So habe auch ich mich nie von dem Medienbild der Frau beeinflussen lassen, kenne jedoch eine Vielzahl von Frauen, die noch immer mit sich und ihrem Selbstbild zu kämpfen haben. Dass dies durch Videospiele, einem Hobby was ich fast vom Geburt an liebe und dem ich einen Großteil meiner Zeit widme entstehen kann, stimmt mich traurig. Erfreulich ist hingegen, dass viele große Videospielkonzerne wie Blizzard bereits mit dem realen Frauenbild nachziehen und nun für eine größere Vielfalt in der Spieleindustrie sorgen. Bitte mehr davon!

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Life is Strange Episode 4

LIFE IS STRANGE Episode 4: Dark Room

Life is Strange geht in die vierte und damit vorletzte Runde. Life is Strange Episode 4 trägt den Titel „Dark Room“ und befasst sich mit dem aufkommenden Sturm und dem damit verbundenen Ende der Welt. Zusammen mit Max geht es wieder einmal auf Zeitreise, um die Katastrophe zu verhindern und Arcadia Bay zu retten. Es sei denn ihr habt die Zimmerpflanze nicht gegossen. Dann ist alles verloren.

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ant-man

ANT-MAN: Vorgeschichte zum Film & Sonderband zu Marvel’s kleinsten Superhelden

Heute ist es soweit: Ant-Man startet in den deutschen Kinos! Wir haben uns die offizielle Vorgeschichte und die erste Ausgabe des Sonderbands angeschaut.

Schon vor zwei Wochen durfte ich mir den Ant-Man im Kino angucken, mein Fazit habe ich bereits gezogen. Da ich davon ausgehe, dass dem Großteil der Kinobesucher gefallen wird was sie sehen, kann man mit einem großen Ant-Man-Ansturm in Form von Fanartikel und Geschichten rund um den (im Cinematic Universe) neuen Superhelden rechnen. Doch eigentlich hatte dieser schon 1962 seinen ersten Auftritt im Comic. Passend dazu gibt es in nächster Zeit jede Menge an Neuauflagen und neuen Comics, die sich mit diesem Stoff befassen.

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hankpym_ant-manDie offizielle Vorgeschichte

Dieser Comic wurde extra für den Filmstart neu entworfen, um den Besuchern und Fans einen kleinen Einblick in die Welt der Ameisen zu geben. Ganz so einfach ist das nämlich alles nicht. Anders als bei den Großteil der anderen Superhelden bezieht sich der Begriff „Ant-Man“ nur auf den Anzug und dessen Kraft. Dadurch ist theoretisch jeder in der Lage, der neue Ant-Man zu werden. Erfinder dieses Anzuges, in dem man dank Schrumpfserum auf die Größe einer Ameise schrumpft, ist Hank Pym.
Im Comic erhalten wir Einblick in die „Alltagssituation“ im Leben des berühmten Wissenschaftlers. Dieser arbeitet zu dieser Zeit bei Shield und stellt sein Wissen der Geheimorganisation zur Verfügung. Scott Lang, der aktuelle Ant-Man, existiert zu dieser Zeit noch gar nicht. Mittlerweile typisch für fast jeden Film / jedes Videospiel ist eine eigene Adaption der Nazis. So gibt es im Marvel Universum die Organisation „Hydra“, die mit ihren Gruß „Heil Hydra“ und den beiden erhobenen Armen zeitweise wie eine schlechte Karikatur wirkt. Das eigentliche Geheimnis hinter dem Schrumpfserum liegt in den „Pym Partikeln“, die Hydra krampfthaft versucht nachzubauen. Hank Pym schlüpft also in seinen Ant-Man-Anzug und rettet mal eben die Welt vor einer alles vernichtenden Waffe. Kein unbedingt besonderer Tag im Leben eines Superhelden. Im Comic gibt dies einen schönen Einblick in das Leben des ehemaligen Superhelden. Dieser dient nun im Film als Scott Langs Mentor und begleitet ihn durch die drohenden Gefahren.

 

Autor – Will Corona Pilgrim

Künstler – Miguel Angel Sepulveda

Seiten – 52

Verlag Panini Verlag

antman_xplorerAnt-Man Sonderband 1

Etwas mehr Inhalt erwartet uns dann schon in der ersten Sonderausgabe des Ant-Man. Im Marvel-Sonderband soll sich alles um Scott Lang, den neuen Ant-Man, drehen. Vorweg muss man sagen, dass viele Ereignisse und Charaktere sich von der Film-Adaption unterscheiden. So ist Darren Cross im Comic ein klassisch mutierter Bösewicht und Scotts Tochter, Cassie Lang, droht an Herzversagen zu sterben.

Egal ob im DC- oder Marvel-Universum, die Superhelden lassen sich häufig in zwei Lager spalten. So steht die eine Seite für die etwas ernsteren, düsteren Geschichten und Superhelden wie z. B. Batman. Das Gegenteil dazu sind Charaktere wie Deadpool oder Star Lord, hier wird die Bedrohung oft nicht so recht ernst genommen. Stattdessen schmücken Peniswitze und waghalsige Aktionen die Comicseiten. Auch gut.

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Ähnlich, jedoch nicht so komplett abgedreht, gestaltet sich Ant-Man. Den Humor des Ant-Man hat Regisseur Peyton Reed übrigens passend umgesetzt. So nimmt auch Scott die Bezeichnung „Ant“-Man nicht unbedingt ernst und auch sonst spaziert der Ex-Knacki unbekümmert durch das Leben. Im Sonderband entsteht dadurch viel Situationskomik, die aber nicht aufgezwungen oder gekünstelt rüberkommt. Während Nick Spencer (Autor) diesen Humor immer im Hinterkopf behält, geht es doch um sehr menschliche Themen. Im Artikel über den Film erwähnte ich bereits, dass der Antrieb hinter all den Taten, im Gegensatz zu anderen Helden, nicht in der Rettung der Menschheit liegt. Hier liegt der Fokus vielmehr darin, seine Familie zu beschützen. Dadurch wird Ant-Man wesentlich mehr Menschlichkeit zugeschrieben als anderen Superhelden.
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Fazit

sonderband_ant-man_paniniFür Einsteiger in das Superhelden-Universum ist Ant-Man meiner Meinung nach ein guter Anfang. Hier wird man nicht gleich mit Übermenschen, deren außergewöhnlichen Superkräften und Schurken, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen, überhäuft. Ant-Man pendelt sich eher in einer ausgewogenen Mischung aus menschlichen Sorgen und den Aufgaben eines Superhelden ein. Also Comics schnappen und auf ins Kino, um sich riesige 3D-Ameisen anzugucken. Wunder der Technologie.
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DUELYST – Strategie-Klassiker trifft auf Kartenspiel

xplorer_duelystSchaut man sich die gegenwärtige Spieleauswahl an, ist diese geprägt durch pixelige RPGs von Indie-Entwicklern auf der einen und wiederverwerteten Franchises in Form von Trading Card Games (Magic, Pokémon, bald dann auch League of Legends) auf der anderen Seite. Was würde passieren, wenn man diese beiden Hypes zusammenfügt? Das zeigt uns ein kleines Indie-Team namens Counterplay Games. Mit ihrem ersten Spiel namens Duelyst beweisen sie, dass tief im Spieleindustrie-Einheitsbrei immer noch „Kreativität“ steckt. Die Köpfe von Counterplay Games setzen sich aus verschiedenen ehemaligen Entwicklerteams zusammen. So findet man zum Beispiel ehemalige Mitarbeiter von Blizzards Liebling Diablo 3 oder auch vom allseits beliebten Rogue Legacy.

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Duelyst ist wieder mal ein gutes Beispiel dafür, was für ein Segen Kickstarter für jeden Indie-Entwickler sein kann. Insgesamt 3.578 User trugen dazu bei, 137.707 Dollar in die Kasse zu bringen. Das Projekt Duelyst konnte erfolgreich gestartet werden, sowohl Entwickler als auch Spieler freuten sich. Momentan befindet sich das Spiel noch in der Pre-Alpha, also einem sehr frühen Build des (hoffentlich) bald erscheinenden Spiels. Mit Bugs und Abstürzen ist also jederzeit zu rechnen. Tatsächlich hatte ich jedoch bislang keine derartigen Probleme während meiner Spielzeit.

duelyst_counteplay_gamesVom Einheitsbrei zur Neuschöpfung

Trotz der riesigen Auswahl und der vielen verschiedenen Plattformen ist das Spiele-Spektrum in den letzten Jahren leider stark geschrumpft. Die Spiele verschmelzen immer mehr. „Oh, ein neues Fantasy Trading Card Game?“ Aha. „Ein neuer Zukunfts-Shooter?“ Cool.

Spielentwickler verkriechen sich immer mehr in einzelne Schubladen, anstatt mit Kreativität und neuen Features dem Mainstream-Wahn zu trotzen. Es wird kaum noch etwas riskiert. Dafür sind die Kosten für die Entwicklung zu hoch und die Gefahr zu groß. Aber wie immer im Leben ist natürlich nicht alles schwarz und weiß. Zuletzt hat mich Horizon: Zero Dawn komplett vom Hocker gehauen. Ein post apokalyptisches Action-RPG, gemischt mit Zukunftstechnologie und Robo-Dinosauriern. Was sich in der Theorie wie völliger Trash anhört, geht in der Praxis wunderbar auf. Ähnlich ging es mir, nachdem ich von Duelyst erfuhr. Ich bin ein riesiger Trading Card Game-Fan, habe aber die Nase voll vom schnöden Fantasy-Abklatsch, der sich immer mehr ansammelt. Statt 08/15 Fantasy-Kram bietet uns Counterplay Games ein Spielmechanik-Gemisch aus dem beliebtenHearthstone und alten Strategie-Rollenspielen wie Final Fantasy Tactics.

duelyst_karten_Das richtige Takt(ik)gefühl

Im Gegensatz zu einem typischen TCG ist Duelyst jedoch um einiges anspruchsvoller. So gilt es, nicht nur die insgesamt 40 Karten im Deck gekonnt einzusetzen, auch auf dem Spielfeld muss man diese richtig ausspielen. Die Lebenspunkte spiegelt dein sogenannter General wieder. Sinken diese auf null, ist das Spiel vorbei. Klingt logisch.

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Mit über 100 frei spielbaren (oder optional zu kaufenden) Karten ist die Sammelgier groß und der Spaß beim Deck zusammenbauen noch viel größer. Neben Units stehen auch Spells und Artefakte zur Verfügung, um das Spiel gegen KI oder Mensch perfekt anzupassen. Ähnlich wie bei anderen Spielen gibt es verschiedene Fraktionen im Spiel, die ihre eigenen Vorgehensweisen, Stärken und Schwächen haben. Da ich keinen Namen der Fraktionen schreiben kann, ohne es mehrmals korrigieren zu müssen, belassen wir es dabei: Es gibt sechs spielbare Fraktionen zuzüglich neutraler Einheiten. Diese können nach Belieben zu jedem Deck hinzugefügt werden.

ant-man

ANT-MAN MARVEL Kleiner Superheld, ganz viel Herz

Marvel's Ant-Man Scott Lang/Ant-Man (Paul Rudd) Photo Credit: Zade Rosenthal © Marvel 2014ANT-MAN MARVEL

Jeder kennt sie: Batman, Superman oder auch Wolverine. Egal ob von billigen Primark-Modelinien oder den gleichnamigen Filmen. Aber wer ist Ant-Man? Comic-Fans wissen die Antwort bereits, der Rest stellt sich grade eine Ameise mit Superheldencape vor. Schon nah an der Wahrheit, jedoch nicht so ganz richtig. Wir haben schon einmal einen Blick auf den neuen Marvel-Film geworfen und Ameisen ins Herz geschlossen.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass auch mir als Marvel-Fan Ant-Man bis vor kurzem noch unbekannt war. Bei insgesamt ca. 7.000 Marvel-Charakteren kann man aber auch schon mal den Überblick verlieren.

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Am 23. Juli ist es bei uns soweit, da können wir den kleinen Mann auf der großen Leinwand betrachten. Seinen ersten Auftritt hatte der Superheld jedoch schon im Jahre 1962 als Comic. Die Bezeichnung Ant-Man bezieht sich jedoch nicht wirklich auf eine Person. So war der erste Ant-Man Dr. Hank Pym. Der Doktor entwickelte ein Serum, mit dessen Hilfe man Lebewesen schrumpfen kann. Er entwickelte auch den Anzug des kleinen Helden. Im Film übernimmt kein geringerer als Michael Douglas die Rolle des wissenschaftlichen Genies. Dieses hat inzwischen die Rolle des Ant-Man fallen gelassen. Durch eine neue Entwicklungen sieht Hank jedoch die Welt in Gefahr. Er beginnt seine Suche nach einem würdigen Nachfolger, der die Rolle des kleinsten Superhelden der Welt zukünftig übernehmen kann. Dabei stößt er auf Scott Lang, einen Ex-Knacki, der wegen Diebstahls im Gefängnis saß. Eine ungewöhnliche Wahl für jemanden, von dem die ganze Welt abhängt.

Marvel's Ant-Man L to R: Hank Pym (Michael Douglas) and Darren Cross (Corey Stoll) Photo Credit: Zade Rosenthal © Marvel 2014Zu einem Helden gehört natürlich immer das entsprechende Gegenstück. Haben wir einen Superhelden, muss es irgendwo da draußen auch den passenden Schurken geben, der die Pläne des Protagonisten durchkreuzen will. Durch Gott-Komplexe und eine schwere Kindheit endet das Ganze dann meist in dem Wunsch, die Welt zu zerstören. Dieses Gegenstück spielt hier Corey Stoll (z.B. „House of Cards“), der in Ant-Man die Rolle des ambitionierten Darren Cross übernimmt. Dieser ist, nachdem Dr. Pym sich entschied, seine eigene Firma zu verlassen, der neue Chef der mittlerweile umbenannten „Cross Industries.“ Noch ist die Geschichte des Ant-Man ein Mythos, ein Geheimnis, dass Hank Pym mit in sein Grab nehmen wollte. Denn wie Onkel Ben uns schon vor einigen Jahren in Spiderman verriet: „With great power comes great responsibility.“

Darren Cross ist nahezu besessen von der Idee, eine Armee winzig kleiner Superhelden zu kreieren. Diese sollen im Kampf die Oberhand gewinnen und damit jede andere Macht bezwingen. Denn wer kann schon gegen etwas kämpfen, dass er überhaupt nicht sieht? Durch die Einnahme des Schrumpf Serums verliert zwar man an Größe, behält aber seine Kraft. Eine gefährliche Kraft, die nicht in die Hände von machthungrigen Menschen wie Darren Cross gehört. Das weiß auch Dr. Pym.Marvel's Ant-Man Scott Lang/Ant-Man (Paul Rudd) Photo Credit: Zade Rosenthal © Marvel 2014

Superhelden-Film trifft Heist

Obwohl Marvel stets für Nachschub bei den Superhelden-Filmen sorgt, ist man bemüht, diese nicht eintönig zu gestalten. So enthält jede Verfilmung ihr eigenes Sub-Genre. Das macht Sinn. Denn so unterschiedlich wie die Filme sind auch die Comics. Da hätten wir einen Science-Fiction Film (Guardians of the Galaxy), Technologie-Thriller (Iron Man 3) oder auch den Fantasy-Film (Thor). So stellt Ant-Man das Superhelden-Heist-Pendant dar und diese Mischung geht gut auf.

Obwohl der Film auch seine dramatischen und teils sogar traurigen Szenen hat, verfügt er auch über jede Menge Humor. Ich bin generell eher Verfechter der etwas ernsteren Comic-Verfilmungen, hier geht die Formel jedoch auf. Dieser humorvolle Part gehört vor allem dem neuen Ant-Man Scott Lang, gespielt von Paul Rudd (z.B. „Immer Ärger mit 40“). Wenn auch in einigen Szenen etwas überspitzt, hat mich die Situationskomik oft zum Lachen gebracht und das Klima etwas aufgelockert. Denn Ant-Man ist, ähnlich wie „Deadpool „oder „Guardians of the Galaxy“, kein Superhelden-Universum, das von seiner Dramatik lebt. Es wäre jedoch kein Marvel-Film, würde es da nicht diese finstere Bedrohung geben.

Die Geschichte von Dr. Hank Pym und seiner Tochter Hope (Evangeline Lilly, z.B. „Der Hobbit“) könnte man als „dramatischen Mittelpunkt“ des Films bezeichnen. Bei unseren Superjelden geht oft um die Familie und deren Sicherheit. So ist auch der Antrieb für Scott Lang, die Rolle des neuen Ant-Man zu übernehmen, das Wohlergehen seiner Ex-Frau und seiner Tochter.

Hank Pym und Scott Lang sind sich in vieler Hinsicht sehr ähnlich. So haben beide eine Familie die sie beschützen wollen, durch ihre problematische Vergangenheit müssen sie jedoch erst deren Vertrauen zurückgewinnen. Wir haben hier also nicht das typische Superhelden-Verlangen, die komplette Welt zu retten, sondern einen sehr menschlichen Antrieb: Den Schutz der Familie.

Marvel's Ant-Man Scott Lang/Ant-Man (Paul Rudd) Photo Credit: Film Frame © Marvel 2015

Die Kunst des Schrumpfens

Für mich das größte Highlight des Films ist und bleibt der Wechsel zwischen den Normal- und Makroaufnahmen. Diese Idee ist natürlich nicht neu. Egal ob bei dem 1957 entstandenen „Die unglaubliche Geschichte des Mister C.“ oder 1989 bei „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft.“ Solche „Schrumpf-Filme“ sind immer sehr aufwendig. Während man früher große Requisiten baute, um die Schauspieler am Set kleiner wirken zu lassen, spezialisiert man sich heute mehr auf die Technik. So wurden am Ant-Man-Set Makro-Aufnahmen spezieller Filmkameras zusammen mit Makrofotografien und der Motion-Capture-Technik benutzt. Eine Herausforderung für die Schauspieler, die zeitweise einfach in einem leeren Raum standen und wild um sich boxten. Anstatt riesige Requisiten zu bauen, schuf man hier für jedes Set eigene Miniaturen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

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Scott Lang springt durch Teppichfasern, fliegt auf gigantischen Ameisen und kämpft auf einer Spielzeug-Eisenbahn um sein Leben. So seltsam sich das alles anhört, das Ergebnis sind meiner Meinung nach revolutionäre Kampfszenen. Der Wechsel zwischen den Normal- und Makroaufnahmen ist so flüssig, dass atemberaubende Bilder entstehen. In einem Moment sieht man, wie Ant-Man fast von einer riesigen Eisenbahn überfahren wird, Explosionen knallen und Laser fliegen durch die Luft. Im nächsten Frame sieht man das Ganze aus menschlicher Sicht, eine kleine Plastikeisenbahn fällt von den Gleisen, von den riesigen Laserstrahlen sieht man nur noch kleine Blitze. In der Makroaufnahme entsteht ein epischer Kampf, der in der Normalansicht wie ein Remake von Toy Story erscheint.Marvel's Ant-Man L to R: Ant-Man/Scott Lang (Paul Rudd) and Cassie (Abby Ryder Fortson) Photo Credit: Zade Rosenthal © Marvel 2014

Fazit

Regisseur Peyton Reed schafft es mit Ant-Man, einen klassischen Heist-Film und einen altbewährten Marvel-Superheldenfilm zu vereinen. Einen kleinen Makel habe ich dennoch gefunden: Während die Vorgeschichte von Scott Lang, Hank Pym und seiner Tochter schön beschrieben und die Charaktere gut vorgestellt werden, fehlt das bei Darren Cross leider ganz. Für mich zählen die Schurken in Filmen zu den wichtigsten Charakteren, denn auch hinter ihrer Entwicklung steckt meist eine Geschichte. Sie werden nicht ohne Grund so wie sie sind. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr emotionalen Tiefgang gewünscht. Nichtsdestotrotz habe ich den kleinen Ameisenmann ins Herz geschlossen und freue mich auf seinen nächsten Auftritt, denn dieser wird bestimmt kommen (kleiner Tipp: Hank Pym war einer der ersten Avenger). Bis dahin werde ich wohl noch ein bisschen in den Comics lesen und versuchen, die Ameisen im Garten mit meinen Gedanken zu kontrollieren.

ant-man-review-xplorer

ANT-MAN- Das große Krabbeln

Jeder kennt sie: Batman, Superman oder auch Wolverine. Egal ob von billigen Primark-Modelinien oder den gleichnamigen Filmen. Aber wer ist Ant-Man? Comic-Fans wissen die Antwort bereits, der Rest stellt sich grade eine Ameise mit Superheldencape vor. Schon nah an der Wahrheit, jedoch nicht so ganz richtig. Wir haben schon einmal einen Blick auf den neuen Marvel-Film geworfen und Ameisen ins Herz geschlossen.

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Ant-Man

Die Geschichte hinter Ant-Man             

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass auch mir als Marvel-Fan Ant-Man bis vor kurzem noch unbekannt war. Bei insgesamt ca. 7.000 Marvel-Charakteren kann man aber auch schon mal den Überblick verlieren.

Am 23. Juli ist es bei uns soweit, da können wir den kleinen Mann auf der großen Leinwand betrachten. Seinen ersten Auftritt hatte der Superheld jedoch schon im Jahre 1962 als Comic. Die Bezeichnung Ant-Man bezieht sich jedoch nicht wirklich auf eine Person. So war der erste Ant-Man Dr. Hank Pym. Der Doktor entwickelte ein Serum, mit dessen Hilfe man Lebewesen schrumpfen kann. Er entwickelte auch den Anzug des kleinen Helden. Im Film übernimmt kein geringerer als Michael Douglas die Rolle des wissenschaftlichen Genies. Dieser hat inzwischen die Rolle des Ant-Man fallen gelassen. Durch eine neu entstandene Situation sieht Hank jedoch die Welt in Gefahr. Er beginnt seine Suche nach einem würdigen Nachfolger, der die Rolle des kleinsten Superhelden der Welt zukünftig übernehmen kann. Dabei stößt er auf Scott Lang, einen Ex-Knacki, der wegen Diebstahl im Gefängnis saß. Eine ungewöhnliche Wahl für jemanden, von dem die ganze Welt abhängt.

Zu einem Helden gehört natürlich immer das entsprechende Gegenstück. Haben wir einen Superhelden, muss es irgendwo da draußen auch den passenden Schurken geben, der die Pläne des Protagonisten durchkreuzen will. Durch Gott-Komplexe und eine schwere Kindheit endet das Ganze dann meist in dem Wunsch, die Welt zu zerstören. Dieses Gegenstück spielt hier Corey Stoll (z.B. „House of Cards“), der in Ant-Man die Rolle des ambitionierten Darren Cross übernimmt. Dieser ist, nachdem Dr. Pym sich entschied, seine eigene Firma zu verlassen, der neue Chef der mittlerweile umbenannten „Cross Industries.“ Noch ist die Geschichte des Ant-Man ein Mythos, ein Geheimnis, dass Hank Pym mit in sein Grab nehmen wollte. Denn wie Onkel Ben uns schon vor einigen Jahren in Spiderman verriet: „With great power comes great responsibility.“

Darren Cross ist nahezu besessen von der Idee, eine Armee winzig kleiner Superhelden zu kreieren. Diese sollen im Kampf die Oberhand gewinnen und damit jede andere Macht bezwingen. Denn wer kann schon gegen etwas kämpfen, dass er überhaupt nicht sieht? Durch die Einnahme des Schrumpf Serums verliert zwar man an Größe, behält aber seine Kraft. Eine gefährliche Kraft, die nicht in die Hände von machthungrigen Menschen wie Darren Cross gehört. Das weiß auch Dr. Pym.

Superhelden-Film trifft Heist

Obwohl Marvel stets für Nachschub bei den Superhelden-Filmen sorgt, ist man bemüht, diese nicht eintönig zu gestalten. So enthält jede Verfilmung ihr eigenes Sub-Genre. Das macht Sinn. Denn so unterschiedlich wie die Filme sind auch die Comics. Da hätten wir einen Science-Fiction Film (Guardians of the Galaxy), Technologie-Thriller (Iron Man 3) oder auch den Fantasy-Film (Thor). So stellt Ant-Man das Superhelden-Heist-Pendant dar und diese Mischung geht gut auf.

Obwohl der Film auch seine dramatischen und teils sogar traurigen Szenen hat, verfügt er über eine große Menge Humor. Ich bin generell eher Verfechter der etwas ernsteren Comic-Verfilmungen, hier geht die Formel jedoch gut auf. Dieser humorvolle Part gehört vor allem dem neuen Ant-Man Scott Lang, gespielt von Paul Rudd (z.B. „Immer Ärger mit 40“). Wenn auch in einigen Szenen etwas überspitzt, hat mich die Situationskomik oft zum Lachen gebracht und das Klima etwas aufgelockert. Denn Ant-Man ist, ähnlich wie „Deadpool „oder „Guardians of the Galaxy“, kein Superhelden-Universum, das von seiner Dramatik lebt. Es wäre jedoch kein Marvel-Film, würde es da nicht diese finstere Bedrohung geben.

Die Geschichte von Dr. Hank Pym und seiner Tochter Hope (Evangeline Lilly, z.B. „Der Hobbit“) könnte man als „dramatischen Mittelpunkt“ des Films bezeichnen. Es geht hier vielfach um die Familie und deren Sicherheit. So ist auch der Antrieb für Scott Lang, die Rolle des neuen Ant-Man zu übernehmen, das Wohlergehen seiner Ex-Frau und seiner Tochter.

Hank Pym und Scott Lang sind sich in vieler Hinsicht sehr ähnlich. So haben beide eine Familie die sie beschützen wollen, durch ihre problematische Vergangenheit müssen sie jedoch erst deren Vertrauen zurückgewinnen. Wir haben hier also nicht das typische Superhelden-Verlangen, die komplette Welt zu retten, sondern einen sehr menschlichen Antrieb: Den Schutz der Familie.

Die Kunst des Schrumpfens

Für mich das größte Highlight des Films ist und bleibt der Wechsel zwischen den Normal- und Makroaufnahmen. Diese Idee ist natürlich nicht neu. Egal ob bei dem 1957 entstandenen „Die unglaubliche Geschichte des Mister C.“ oder 1989 bei „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft.“ Solche „Schrumpf-Filme“ sind immer sehr aufwändig. Während man früher große Requisiten baute, um die Schauspieler am Set kleiner wirken zu lassen, spezialisiert man sich heute mehr auf die Technik. So wurden am Ant-Man-Set Makro-Aufnahmen spezieller Filmkameras zusammen mit Makrofotografien und der Motion-Capture-Technik benutzt. Eine Herausforderung für die Schauspieler, die zeitweise einfach in einem leeren Raum standen und wild um sich boxten. Statt riesige Requisiten zu bauen, schuf man hier für jedes Set eigene Miniaturen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Scott Lang springt durch Teppichfasern, fliegt auf gigantischen Ameisen und kämpft auf einer Spielzeug-Eisenbahn um sein Leben. So seltsam sich das alles anhört, das Ergebnis sind meiner Meinung nach revolutionäre Kampfszenen. Der Wechsel zwischen den Normal- und Makroaufnahmen ist so flüssig, dass atemberaubende Bilder entstehen. In einem Moment sieht man, wie Ant-Man fast von einer riesigen Eisenbahn überfahren wird, Explosionen knallen und Laser fliegen durch die Luft. Im nächsten Frame sieht man das Ganze aus menschlicher Sicht, eine kleine Plastikeisenbahn fällt von den Gleisen, von den riesigen Laserstrahlen sieht man nur noch kleine Blitze. In der Makroaufnahme entsteht ein epischer Kampf, der in der Normalansicht wie ein Remake von Toy Story erscheint.

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Fazit

[pullquote]Regisseur[pullquote]d schafft es mit Ant-Man, einen klassischen Heist-Film und einen altbewährten Marvel-Superheldenfilm zu vereinen. Einen kleinen Makel habe ich dennoch gefunden: Während die Vorgeschichte von Scott Lang, Hank Pym und seiner Tochter schön beschrieben und die Charaktere gut vorgestellt werden, fehlt das bei Darren Cross leider ganz. Für mich zählen die Schurken in Filmen zu den wichtigsten Charakteren, denn auch hinter ihrer Entwicklung steckt meist eine Geschichte. Sie werden nicht ohne Grund so wie sie sind. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr emotionalen Tiefgang gewünscht. Nichtsdestotrotz habe ich den kleinen Ameisenmann ins Herz geschlossen und freue mich auf seinen nächsten Auftritt, denn dieser wird bestimmt kommen (kleiner Tipp: Hank Pym war einer der ersten Avenger). Bis dahin werde ich wohl noch ein bisschen in den Comics lesen und versuchen, die Ameisen im Garten mit meinen Gedanken zu kontrollieren.[/pullquote]

Noch ein kleiner Tipp: UNBEDINGT bis ganz zum Schluss sitzen bleiben! Wie immer hat Marvel einen kleinen Teaser auf die kommenden Filme eingebaut, auch Ant-Man wird dort eine kleine (haha) Rolle spielen. Also schön sitzen bleiben und sich schon mal auf das Kommende freuen.