DESTINY Haus der Wölfe DLC

Morgen steht der Release von Erweiterung Numero 2: Haus der Wölfe an. Zu erst einmal die wichtigsten Fakten  zusammengefasst:

  • Neue Waffen und Rüstungen
  • Neue Missionen und neuer Treffpunkt: Das Riff (Auch für Nicht-Käufer)
  • Neues kompetitives Event: Prüfungen von Osiris
  • Neue Mehrspieler-Karten (Karten der ersten Erweiterung werden auch für Nicht-Käufer freigeschaltet)
  • Neuer Koop-Modus: Gefängnis der Alten
  • Neuer Strike: Der Schattendieb
destiny_hausderwölfe_xplorerVestianischer Außenposten: Das Riff

Der neue Treffpunkt steht in Verbindung zur neuen Quest-Line der zweiten Erweiterung. Hier werden die Hüter erneut von der Königin der Erwachten gerufen. Diesmal ist sie diejenige die um Hilfe bittet. Diese hat Probleme mit ihren einst so untergebenen Gefallenen, die nun gegen Sie und ihre Diener rebellieren. Zusammen mit den Gesandten der Königin gilt es nun, die Verräter unter den Gefallenen ausfindig zu machen.

Der Vestianische Außenposten funktioniert also ähnlich wie der Turm als Treffpunkt für Spieler und Anlaufpunkt für neue Quests. Damit der Turm nicht allmählich verstaubt wird das Angebot trotzdem erweitert. Auch Xur bleibt der alten Anlaufstelle treu. Der Außenposten wird auch für Nicht-käufer des DLCs zugänglich sein, das ganze gestaltet sich dann aber eher wie ein Museumsbesuch. Da sich der Posten hauptsächlich um die Quests und neue Ausrüstungen dreht hat man hier höchstwahrscheinlich nicht sonderlich viel zu tun.houseofwolves_destiny_xplorer

 Mehr Action, weniger Story

Der wahrscheinlich größte Streitpunkt Destinys ist und bleibt die Story. Fans der Halo-Reihe, zu denen ich auch zähle, hatten sich beim Launch ein zweiten Master Chief gewünscht, eine riesige Welt die es zu erforschen gibt. Stattdessen bekam man viel Geballer und noch mehr Alien-Klone. Gute Klone und gutes Geballer, trotzdem nicht das was man erwartete.

Mittlerweile habe ich mit Destiny Frieden geschlossen. Es kommt bei weiten nicht an die Halo-Reihe heran, eignet sich jedoch trotzdem hervorragend zum Entspannen nach der Arbeit. Viel von der Story werden wir also auch hier nicht zu sehen bekommen. Im Vordergrund steht immernoch der PvP-Spaß und für den scheint Bungie wieder zu sorgen.

Unter anderen erwartet uns ein neues kompetitives Event: Die Prüfungen von Osiris. Hier treten wie gewohnt jeweils drei Hüter gegeneinander an. Das Ganze gestaltet sich wie eine Extended-Version des Deathmatch. Das Team, das am meisten Siege in Folge erreicht, bekommt die größten Belohnungen. Das können seltene Materialien, neue Ausrüstungen oder die so wertvollen Münzen sein. Ohne Trostpreis geht jedoch niemand aus. Jeder Hüter der sich den Prüfungen stellt kann eine neue Ausrüstung, Waffen und einen pinken Plüschelefant ergattern. Ähnlich gestaltet sich der neue Koop-Modus „Gefängnis der Alten.“ Das Gefängnis der Alten steht unterAufsicht Variks, ein Gefallener der trotz der Rebellion der Königin treu geblieben ist. Ebenso wird er als Händler im Riff zur Verfügung stehen. Im Gefängnis der Alten werden die Hüter herausgefordert, sich in aggressiven Kampfszenarien unter Beweis zu stellen. Neben den Fähigkeiten steht hier vor allem das Teamwork an erster Stelle. Diejenigen, die den Herausforderungen trotzen erwarten saftige Belohnungen.

destiny_dlc2_xplorerMehrspielerkarten und akuter Raid-Mangel

Ein bisschen Mager sieht es um die Raids und Strikes aus. Während die Raids um genau 0 neue Missionen erweitert werden, erwartet uns zumindest ein neuer Strike – der Schattendieb. Über dem Mond wurden Gefallene gesichtet, die mit ihren Anführer, Tanik dem Vernarbten, die Geheimnisse der Schar an sich reißen wollen. Trotz dem neuen Event und neuen Koop-Modus eine recht dünne Ausbeute. Wenn man in der jeweiligen Karte schon jede Kamerafahrt im Intro auswendig kann, ist es Zeit für Nachschub. Deswegen bietet Haus der Wölfe einige neue Karten zur Auswahl, unter anderen „Witwenhof“ und „Schwarzer Schild“, mit der ENDLICH eine Karte auf der Mond-Oberfläche in das Spiel gebracht wird. Auf der Seite stellt Bungie insgesamt vier Karten vor, außerdem sind zum Start des DLCs alle Karten der ersten Erweiterung auch für die Standard-Destiny Spieler zugänglich.

Zum Abschluss sei noch einmal gesagt: erwartet nicht zu viel von der Story. Wer mehr zu der Geschichte und den Hintergründen des Universums erfahren möchte, der wirft ein Blick in die Grimoire-Karten (Grim-was?) Destiny ist mein persönliches CS:GO. Es macht Spaß, erfordert nicht (sonderlich) viel Hirnkapazität und kann mal eben zwischendurch gespielt werden. Wer sich dies klar macht, der sollte mit der zweiten Erweiterung seinen Spaß haben, auch wenn der Preis mit 35 Euro immer noch viel zu hoch für ein paar Quests und Erneuerungen ist.

Zum Release gibt es natürlich auch noch mal einen Trailer mit den wichtigsten Informationen zur kommenden Erweiterung, die ab morgen für PC, Xbox One und PS4 erhältlich ist.

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Anne ist Game Design-Student und setzt sich freiberuflich mit der Videospielkultur auseinander. Neben kleineren Indie-Titeln und psychologischen Themen hat es ihr vor allem das Sci-Fi-Genre angetan. Unter @dovahkarian tweetet sie hauptsächlich Fotos von ihren Hunden.