GR-Awards 2017: meine Lieblinge

Die deutsche Gamereactor-Crew verteilt in diesem Jahr originelle Preise an sehr eigene Spiele. Heute stelle ich euch meine Lieblinge vor.

Bevor wir den Jahreswechsel mit unseren offiziellen Spielen des Jahres feiern, wollen wir vom deutschsprachigen Gamereactor-Redaktionsteam die Chance ergreifen und euch einige unserer persönlichen Gaming-Highlights vorstellen. 2017 war so vollgepackt mit großartigen und einnehmenden Titeln und Themen, dass ab und zu etwas auf der Strecke blieb und übersehen wurde. Heute erklärt euch Anne, welche Games sie in den letzten zwölf Monaten am intensivsten bewegten.

Schönster Genremix - Horizon: Zero Dawn von Guerilla Games

Schon seit dem ersten Ankündigungstrailer schwärmte ich für Guerilla Games' postapokalyptische Welt, die mit Robo-Dinosauriern bevölkert ist. Mit der Mixtur aus Science-Fiction- und Fantasy-Elementen stellte sich das niederländische Entwicklerstudio den klassischen Genre-Konventionen entgegen und sorgte somit für einen neuartigen Look, den wir so zuvor noch bei keinem Spiel bestaunen konnten. Neben dem einzigartigen Aussehen war es vor allem die Spielwelt samt ihrer Geschichte, die Horizon: Zero Dawn zu meinem persönlichen Highlight des Jahres machte.

Größte Überraschung - Assassin's Creed Origins von Ubisoft

Das letzte Mal trat ich mit Assassin's Creed in Kontakt als 2014 der siebte Ableger der Serie erschien - Assassin's Creed: Unity. Mein Kontakt zu der Spielereihe hielt sich schon immer sehr gering und so verlor mich auch Unity nach den ersten Spielstunden. Das Interesse war einfach nicht groß genug, um mich zu fesseln. Umso überraschender überkam mich im vergangenen Oktober die Erkenntnis, dass ich mich durchaus auf die Veröffentlichung von Assassin's Creed Origins, samt Setting im alten Ägypten freute. Während die Geschichte als nette Nebenergänzung galt, war es vor allem die so lebendig wirkende Spielwelt und ihre schön gestalteten Umgebungen, die mich erneut zur Reihe und an die Playstation 4 hinzog.

 

Frustrierendste Erkenntnis - Mass Effect: Andromeda von Bioware

Das Mass Effect-Franchise erlebt seit dem dritten Ableger der Serie schwierige Zeiten. Auch das im März veröffentlichte Mass Effect: Andromeda konnte die Wut der Fans nicht bändigen, stattdessen kippten Bioware und EA noch einmal ordentlich Öl ins Feuer und zogen dank grottiger Animationen, einer Vielzahl an Fehlern und peinlicher Narrative eine Negativ-Schlagzeile nach der anderen auf sich. Zwar konnte mich Andromeda in den letzten zehn Spielstunden wieder ein wenig zurückgewinnen, meine zuvor so ausgeprägte Euphorie erlosch jedoch bereits in den ersten Stunden aufgrund unzähliger Fehler und unglaubwürdiger Charaktere.

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Das waren nur ein paar persönliche Themen unserer Redakteurin Anne, mehr und noch viel spannendere Artikel gibt es bis zum Ende des Jahres hier auf euch. Teilt auch eure schönsten Gaming-Erinnerungen von 2017 mit uns in den Kommentaren und rutscht gut und sicher ins neue Jahr.

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Anne ist Game Design-Student und setzt sich freiberuflich mit der Videospielkultur auseinander. Neben kleineren Indie-Titeln und psychologischen Themen hat es ihr vor allem das Sci-Fi-Genre angetan. Unter @azarnecke tweetet sie hauptsächlich Fotos von ihren Hunden.