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LAYERS OF FEAR – Der manische Künstler

von Anne Zarnecke am 12. August 2015

Layers of Fear

Mit psychodelischen Eindrücken und interessanten Ideen das Gameplay aufzulockern, lädt uns „Layer of Fear“ in den Verstand eines manischen Künstlers ein.

Beethoven, van Gogh, Picasso, Schiller. Neben ihren unfassbaren Talent hatten all diese Künstler etwas gemeinsam: Sie waren auf die eine oder andere Art psychisch erkrankt. Depressionen, Schizophrenie, Bipolar. Es ist, als würden die bildenden Künste und geistige Erkrankungen zusammengehören. Man ist geneigt zu fragen, gab es denn je ein „gesundes“ Genie? Tatsächlich neigen hochbegabte Personen dazu, in anderen Bereichen (sozial) stark unterentwickelt zu sein. Die von der Gesellschaft meist so nett abgestempelten „Geisteskranken“ sind also keineswegs so gestört wie man es den Menschen gerne weis machen möchte. Was wären wir denn ohne van Gogh oder Schiller?

Diesem Gebiet widmen sich die Entwickler von „Bloober Team“ die „Scopophobia“ schufen, in dem man bereits Themen wie Angststörungen ansprach. Nun befinden wir uns im Haus eines manischen Malers.

„Delve deep into the mind of an insane painter and discover the secret of his madness, as you walk through a constantly shifting house.“

 

Die Inspiration für das Spiel nahmen sich die Entwickler hierbei von den bekanntesten Gemälden der vergangenen Jahrhunderte, die Architektur wurde an das 19. Jahrhundert angelehnt. Da wir uns im Kopf des geistig kranken Malers befinden, könnte jede Kameraeinstellung eine Veränderung des Haues bewirken. Illusionen, Stimmen und höchstwahrscheinlich auch einige Jumpscares werden uns auf dem Weg durch das Spiel begleiten. Statt einem klassischen Jumpscare-Titel wie Five Nights at Freddy konzentriert sich Bloober Team jedoch viel mehr auf die Atmosphäre und die Illusionen die sich im Verstand des Künstlers abspielen, so scheint es. So ist es wahrscheinlich, dass auch einige Environment-Rätsel auf uns warten.

Der kurze Trailer gibt einen kleinen Einblick in den Verstand unseres Protagonisten. Er betrachtet das bekannte Gemälde „Dame mit dem Hermelin“, bewegt er sich jedoch weiter weg von der Leinwand, nimmt das Ganze düstere, fast schon teuflische Gestalt an. Ab 27. August wissen wir mehr, denn da wird Layers of Fear offiziell auf Steam erscheinen.

Zwischen Wahnsinn und Genialität

 

Details
Item Reviewed

LAYERS OF FEAR – Der manische Künstler

Author
12. August 2015
Release

15. Feb. 2016

Publisher

Bloober Team

Entwickler

Bloober Team

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Fazit

Layers of Fear schafft es, den Prozess des anschleichenden Wahnsinns gut einzufangen und für den Spieler umzusetzen. Statt billige Jumpscares und klischeebeladene Monster, bekommen wir etwas viel schlimmeres: Den eigentlichen Ursprung des Wahnsinns, die Zerstörung des eigenen Verstandes.
Das Spiel befindet sich momentan im Early Access, kauft ihr euch das Spiel also für schlappe 10 Euro (momentan sogar nur 8,49€) bekommt ihr sofortigen Zugriff darauf. Fans von Psycho-Horrorspielen wie Silent Hills oder auch Allison Road kann ich das Spiel nur wärmstens empfehlen.

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Irgendwas mit Videospielen, Musik und Comics. Bärte sind die besseren Menschen.
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